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  • Maren Fromm

Sucht mit seinen Unterthemen Teil 2

Aktualisiert: Juni 21



Was ist Spielsucht

Spielsucht ist eine Verhaltenssucht, bei der ein zwanghafter Drang besteht, Glücksspiele zu spielen, auch wenn negative Ergebnisse erzielt werden. Diese Negativergebnisse sind Schulden, zerstörte soziale Kontakte bis hin zum Jobverlust. Spielsüchtige verbringen oft viele Stunden täglich mit ihrer Sucht. An Spielautomaten, Casinos oder auch online. Die Sucht ist oft verhängnisvoll, auch wenn sie nicht an einen bestimmten Stoff, wie eingenommene Substanzen gebunden ist. Es ist eine Verhaltenssucht, bei der der / die Betroffene die Kontrolle verliert und aus einem inneren Zwang heraus immer wieder und weiter spielen muss. Hierbei vernachlässigen sie ihren Job, die Familie/ Freunde, veruntreuen Geld, um ihre Sucht finanzieren zu können. Die Menschen leben mit einem enormen Druck und einer großen Geheimhaltung, um nicht aufzufliegen.

Bei den meisten Spielen geht es nicht um das Können der Süchtigen über den Ausgang des Spiels, sondern der Zufall bestimmt den Ausgang des Spiels.

Am häufigsten spielen Glücksspielsüchtige am Geldspielautomaten, danach folgen die Spiele in Kasinos, Wetten, Karten- und Würfelspiele. Seltener findet man Spielsüchtige unter den Lottospielern.

Die Spielsucht wird von den Krankenkassen als Krankheit anerkannt und im englischen als „pathological gambling“ bezeichnet. Auf Deutsch übersetzt heißt das "krankhaftes (pathologisches) Glücksspielen".

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Weitere psychische Störungen

Neben der Spielsucht treten sehr häufig noch weitere psychische Störungen auf (Komorbidität). Betroffene leiden oft gleichzeitig unter Persönlichkeits-, Angst- und depressiven Störungen sowie Drogensucht. Über die Hälfte aller Glücksspielsüchtigen ist alkoholabhängig. Die Süchtigen haben oft außerdem ein gestörtes Selbstwertgefühl, erleben Panikzustände und Bindungsangst.

Wie viele Menschen leiden an Spielsucht?

In Deutschland sind schätzungsweise zwischen 100.000 und 170.000 Menschen krankhafte (pathologische) Spieler. Das berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen. Möglicherweise gibt es aber eine hohe Dunkelziffer: Betroffene werden meist erst dann erfasst, wenn sie Hilfe suchen.

Spiel- und Wettsucht beobachtet man hauptsächlich bei Männern. Es gibt aber auch spielsüchtige Frauen. Grundsätzlich tritt die Glücksspielsucht sowohl bei Jugendlichen als auch Erwachsenen und älteren Menschen auf.

Zitat aus Netdoktor/Krankheiten Spielsucht

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Spielsucht: Symptome Die Spielsucht entwickelt sich meist über mehrere Jahre hinweg in einem langsamen Prozess. Anfangs spielt der Mensch zum Vergnügen und das Ausmaß/ die Konsequenz hält sich in Grenzen. Ist ein Mensch anfällig steigert sich sein Spielverhalten succesiv nach etwa 2 Jahren. Nach dieser Zeit geht es in die Phase des exzessiven Spielens über. Der Mensch verliert die Kontrolle über sein Verhalten und spielt aus einem inneren Zwang heraus. Es ist ein wirklicher Prozess, bis der Mensch erkennt, dass er Hilfe und Unterstützung benötigt. Die Spielsucht wird von den Experten in 3 Stadien eingeteilt. Das positive Anfangsstadium, das Gewöhnungsstadium und das Suchtstadium. • Symptome: u.a. Weiterspielen trotz Verlusten und Schulden, Vernachlässigung anderer Interessen und Aufgaben, Heimlichkeit, Entzugserscheinungen (Nervosität, Reizbarkeit)

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Teil 1 Das positive Anfangsstadium Zu Beginn spielt der Betroffene nur gelegentlich. Die Einsätze sorgen für Nervenkitzel und die Gewinne erfreuen und lassen die alltäglichen Probleme für einige Zeit verschwinden. Das Spiel verläuft reguliert, und der Spieler geht weiterhin seinen Verpflichtungen, Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten nach. Man spricht in dieser Phase vom Unterhaltungs- und Gelegenheitsspieler. Häufig führen jedoch erste größere Gewinne zu einer starken Verlockung, immer wieder zu spielen.

Das Gewöhnungsstadium Der Mensch verliert allmählich die Kontrolle darüber, über Spiel, finanziellen Einsatz und Zeit. Es wird zur regelmäßigen Ablenkung im Leben. Die Gewinne erzeugen ein starkes Glücksgefühl und der Kick des Gewinns schaltet den Verstand aus.Glücksspiel ist nicht auf Gewinn des Spielenden sondern des Betreibers ausgelegt, daher übertreffen die Verluste die Gewinne. Hat der Mensch Geld verloren, dann können sie erst recht nicht mehr aufhören. Weitere Einsätze folgen, in der Hoffnung den Verlust wieder auszugleichen. Häufig bemerkt der Mensch nicht, dass ihm die Kontrolle verloren geht. Der Mensch macht nicht den Zufall, sondern sein Verhalten für den Gewinn oder den Verlust verantwortlich. Manche glauben auch, dass gewisse Glücksbringer, bestimmte Rituale oder Strategien einen Einfluss auf den Spielerfolg haben. Das gelegentliche Spielen hat sich in diesem Stadium ausgeweitet und ist ein erstes Problem, da es einen Großteil des Lebens einnimmt. Emotionen sind eng mit dem Gefühl des Gewinnens verbunden. Ein Verlust erzeugt Niedergeschlagenheit und einen Verlust an Selbstwertgefühl. Demzufolge sind viele schon vor dem Spiel sehr angespannt und leicht reizbar. Freunde, Hobbies und die Arbeit rücken in den Hintergrund. Das Spiel ist ein Geheimnis und der Mensch verstrickt sich immer mehr in Lügen. Teilweise zitiert aus www.mylife.de #sucht #Alkoholsucht #drogensucht #magersucht #bulimie #bingeeating #sexsucht #Medikamentensucht #Arbeitssucht #coaching #heilpädagogik #therapie #eigenverantwortung #selbstfürsorge #selbstliebe #freude #glück #spielsucht


Teil 2

Das Suchtstadium

Im letzten Stadium nennt man die Spieler auch Exzessiv- und Verzweiflungsspieler. Für die Dauer und den Einsatz des Spieles gibt es nun keine rationalen Grenzen mehr. Die Spieler müssen immer mehr Risiko bei den Einsätzen eingehen, um noch einen Nervenkitzel zu erleben (Toleranzentwicklung). Um den Reiz zu erhöhen, spielen manche zum Beispiel an mehreren Geldautomaten gleichzeitig. Die Kontrolle ist ihnen nun vollständig abhandengekommen. Viele haben in diesem Stadium ihre Arbeit, ihren Partner und die sozialen Kontakte verloren und große Schwierigkeiten in allen anderen Bereichen des Lebens. Die Spieler haben keine realistische Vorstellung mehr von normalen Geldbeträgen, die Schulden sind oft so hoch, dass sie nicht mehr zurückgezahlt werden können - sie verspielen ihr Hab und Gut. Die Folgen sind so massiv, dass auch die Person selbst diese nicht mehr ignorieren kann. Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören. Denn die möglichen Gewinne scheinen der einzige Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sein - ein gefährlicher Fehlschluss.

Im Suchtstadium zeigen die Spieler auch körperliche und psychische Symptome. Stress und Angstzustände nehmen zu. Süchtige (pathologische) Spieler erkennt man an ihren zittrigen Händen und starkem Schwitzen. Manche Spieler verlieren sich regelrecht im Glücksspiel und wissen zeitweise nicht mehr, wo sie sich befinden.

Zitat aus www.mylife.de

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Genetische Faktoren

„Mithilfe von Zwillings- und Adoptionsstudien haben Forscher den genetischen Anteil der Glücksspielsucht untersucht. Ebenso wie es bei anderen Süchten der Fall ist, tritt auch die Glücksspielsucht in Familien gehäuft auf. Leidet ein Elternteil unter Glücksspielsucht, haben die Kinder ein Risiko von 20 Prozent, ebenfalls spielsüchtig zu werden. Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit 23-prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen. Die Gene alleine können jedoch nicht für die Glücksspielsucht verantwortlich gemacht werden. Sie erhöhen aber die Anfälligkeit (Vulnerabilität). Für die Entstehung der Glücksspielsucht müssen entsprechende Umweltfaktoren hinzukommen.“( Zitiat: Netdoktor)

Für mich ist dieser Faktor ähnlich wie bei anderen Süchten/ Traumata/ Übertragungen.

Während meines Themas Kriegsenkelgeneration und übertragene Traumata bin ich auf die Epigenetik der übertragenen Traumata eingegangen.

In der Epigenetik ist nachgewiesen, dass sich die Moleküle um die DNA verändern bei Trauma. Eine Sucht entsteht oftmals aus unbearbeiteten Trauma, weil sie ein Ersatz sind für etwas, was ich mir selber nicht geben kann.

Dieses Trauma muss nicht selbst erlebt sein, sondern kann auch übertragen sein. Dies darf sich genau angesehen werden.

Wird in vielen Therapien, aus meiner Sicht, jedoch noch zu wenig in Erwägung gezogen.

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In diesem Podcast führe ich ein Interview mit Florian Gassmann. Florian war ab seinem 12 Lebensjahr an zu Alkohol und Drogen hingezogen. Das Gefühl der Leichtigkeit, Abgabe von Verantwortung ließ ihn immer tiefer fallen. Bis hin zu der Zeit, dass er als Obdachloser unter der Brücke schlief. Immer wieder machte er Therapien und immer wieder verfiel er dem Rausch, bis er ganz unten war. Er erzählt mir davon und seinem Weg hinaus. Heute ist er seit 15 Jahren clean, unterstützt Aufklärungsarbeit und ist glücklicher Familienvater

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